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Raufergruppe

Raufergruppe – Sicherer Sozialkontakt für unverträgliche Hunde

Nicht jeder Hund hat gelernt, Konflikte angemessen zu lösen. Manche Hunde reagieren in Begegnungssituationen schnell mit Drohen, Pöbeln oder offensivem Verhalten, weil ihnen andere Strategien fehlen oder sie sich im Kontakt mit Artgenossen unsicher fühlen.

Oft werden diese Hunde pauschal als „unverträglich“ bezeichnet. Doch aggressives Verhalten gehört grundsätzlich erst einmal zum normalen Verhaltensrepertoire eines Hundes. Aggression dient Kommunikation, Abgrenzung, Konfliktlösung oder Selbstschutz und ist nicht automatisch „krank“ oder unnormal.

Viele Hunde haben allerdings nie gelernt, mit Sozialkontakten angemessen umzugehen. Gründe dafür können sehr unterschiedlich sein: Unsicherheit, schlechte Erfahrungen, Frust, Überforderung, mangelnde Sozialerfahrung oder dauerhaft hoher Stress.

Und dann gibt es durchaus auch Hunde, die sehr offensiv auftreten, gerne kontrollieren, Konflikte aktiv suchen oder gelernt haben, sich durch aggressives Verhalten erfolgreich durchzusetzen.

 

Manche Hunde entwickeln dabei eine gewisse Freude an dieser Art der Konfliktlösung – ganz nach dem Motto: „Angriff lohnt sich.“

Genau deshalb schauen wir im Training nicht nur auf das sichtbare Verhalten, sondern immer auch auf Motivation, Emotionen und die individuellen Strategien des Hundes.

In unserer Raufergruppe schaffen wir einen kontrollierten und sicheren Rahmen, in dem genau an diesen Themen gearbeitet werden kann.

Dabei geht es ausdrücklich nicht darum, Hunde „aufeinander loszulassen“ oder Konflikte eskalieren zu lassen. Vielmehr arbeiten wir an einem besseren Verständnis für das Verhalten des eigenen Hundes und daran, alternative Handlungsmöglichkeiten aufzubauen.

Alle Hunde sind während des Trainings durch einen gut sitzenden Maulkorb abgesichert.

Ziele der Raufergruppe

Viele Halter erleben ihren Hund ausschließlich in hoch eskalierten Situationen und verlieren dadurch oft den Blick für die feinen Zwischenschritte in der Kommunikation.

In der Raufergruppe lernen wir gemeinsam:

✔ Körpersprache frühzeitig erkennen und richtig einschätzen
✔ Konfliktverhalten besser verstehen
✔ Stress- und Eskalationssignale lesen lernen
✔ Den eigenen Hund realistischer wahrnehmen
✔ Situationen sicher begleiten und einschätzen
✔ Alternative Verhaltensweisen fördern
✔ Ruhe, Orientierung und soziale Kompetenzen aufbauen
✔ Hunden neue Lösungsstrategien im Sozialkontakt ermöglichen

Ziel ist nicht, dass „alle Hunde miteinander spielen“, sondern dass Hunde lernen, Begegnungen besser auszuhalten und angemessener damit umzugehen.

So arbeiten wir

Die Sozialkontakte werden kontrolliert aufgebaut und durch einen Trainer begleitet. Dabei achten wir sehr genau auf Körpersprache, Stresslevel und die individuellen Bedürfnisse der Hunde.

Das Training erfolgt:

✔ Mit gesichertem Sozialkontakt
✔ Ausschließlich mit passend sitzendem Maulkorb
✔ In kleinen und kontrollierten Sequenzen
✔ Mit klarer Struktur und Anleitung
✔ Ohne Zwang oder absichtliche Eskalation

Die Halter lernen dabei nicht nur den Umgang mit ihrem Hund, sondern auch, Konflikte frühzeitig zu erkennen und sicher zu begleiten.

Voraussetzungen

✔ Gut sitzender und sicher angepasster Maulkorb
✔ Der Hund wurde vorab positiv an den Maulkorb gewöhnt
✔ Anmeldung erforderlich

Sollte der Maulkorb noch nicht ausreichend aufgebaut sein, unterstützen wir euch gerne vorab beim Training.

Kursinformationen

📅 Einmal monatlich
🕕 Donnerstags um 18:00 Uhr

💶 Kosten: 25 € pro Stunde

📌 Anmeldung erforderlich

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